Chelattherapie

Chelate sind Komplexbildner, die mit Schwermetallen und ungiftige lösliche Komplexe bilden, die über die Nieren und Darm über die Leber ausgeschieden werden.

Indikationen:

  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Schwermetallbelastungen

Arterielle Durchblutungsstörungen

  • Seit 50 Jahren wird die Chelattherapie mit gutem Erfolg bei Durchblutungsstörungen durch Gefässverengungen/ Arteriosklerose eingesetzt, auch wenn die Anerkennungdurch die Schulmedizin immer noch verweigert wird. Vielen Menschen konnte die Amputation oder Bypassoperation/Stentimplantation erspart werden, sie wirkt aber auch bei Durchblutungsstörungen im Herzen und Gehirn ausgezeichnet. Auch wenn der Wirkmechanismus noch nicht bis in alle Einzelheiten geklärt ist, fest steht dass sie wirkt und bei Beachtung von Vorsichtsmassnahmen nebenwirkungsfrei ist. Da Mineralstoffe mitausgeschieden werden, müssen diese ersetzt werden und eine gute Nierenfunktion muss gewährleistet sein gegebenenfalls kontrolliert werden.
  • Die Behandlung erfolgt über eine Serie von Infusionen, von denen jede 4Std. dauert

Schwermetallausleitung

  • Schwer-/Metalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Arsen, Nickel, Aluminium, Silber, Palladium wirken toxisch im Organismus bereits in geringen Mengen und in Kombination miteinander in noch niedrigeren Dosierungen. Sie gelangen in unseren Körper über das Trinkwasser, Nahrung und Zahnmaterialien z.B. Amalgam. Die Auswirkungen im Organismus sind vielfältig v.a. auf das Nervensystem und Immunsystem entweder im Sinne einer Allergisierung, Entwicklung von Autoimmunerkrankungen auch des Nervensystems (MS, ALS)oder Schwächung im Sinne von Infektanfälligkeit bis hin zu Krebs. Bei allen chronischen Erkrankungen ist eine erhebliche Schwermetallbelastungen in den meisten Fällen zu finden. Auch unter Berücksichtigung der komplexen Entwicklungsgeschichte stellen die Schwermetallbelastungen einen wesentlichen Faktor in der Schädigung des Immunsystems oft zu Beginn eines unheilvollen  Krankheitssprozesses dar.
  • Frühsymptome sind – wenn auch unspezifisch- chronische Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit.

 

Diagnostik:

    DMPS – Provokationstest: vermehrte Ausscheidung über Urin, Bestimmung im Speziallabor, es kann aber nicht die Menge der im Körper vorhandenen Metalle bestimmt werden, sondern man schließt aus der vermehrten Ausscheidung, dass vermehrt im Körper vorhanden ist.

    EAV - eine mengenmässige exakte Bestimmung ist nicht möglich, dafür aber die Auswirkungen der Schwermetalle auf verschiedene Organsysteme. Die EAV gibt einen Hinweis, dass eine Belastung vorhanden ist.

Therapie:

    Es gibt verschiedene Komplexbildner, die sowohl als Kapseln, Suppositorien, intravenös über Infusionen verabreicht werden können.

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